Präsentation Outdoor-Apps
mit erläuternden Texten und Links
Präsentation als PDF
Um den Fülle an Informationen etwas zu strukturieren, beschränke ich mich auf diese 4 Bereiche.
→ Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt darauf, zu verstehen, wie die Apps funktionieren und arbeiten und wie wir unseren Nutzen daraus ziehen können.
→ In der Regel beziehe ich mich auf die ganze Gruppe der Outdoor-Apps, nur in Einzelfällen o. Beispielen weise ich auf konkrete Apps hin.
GNSS = Global Navigation Satellite System
Seit 2025 Galileo (EU) und BeiDou (China) verbessern die Genauigkeit auf wenige Zentimeter.
1989 Garmin gegründet
1990 GPS 100 (Bootsnavigation) mit NAVSTAR (eingeschränkter Zivilzugang, Ungenauigkeit 100 m, ausreichend für Schifffahrt und Luftfahrt)
1990/1991 Goldkrieg eingeschränkt
Ab 1995 Garmin konzentrierte sich auf robuste, tragbare GPS-Empfänger für Marine, Luftfahrt und später Outdoor-Anwendungen
Ab 2000 Abschaltung des „SA“ durch die US-Regierung und damit Genauigkeit um 10 m für zivile Anwendungen
SA wurde durch zwei Mechanismen umgesetzt:
- Verfälschung der Satellitenzeit (δ-Process): Die Grundfrequenz (f0) wurde kurz- und langperiodisch verändert.
- Verfälschung der Bahn- und Korrekturdaten (ε-Process): Die Navigationsdaten wurden manipuliert, um die Genauigkeit zu reduzieren
Die Prozentangaben basieren auf den recherchierten Informationen und Download-Zahlen, wobei Komoot und Outdooractive die Marktführer in Deutschland sind. AllTrails und Wikiloc sind international stark, aber in Deutschland weniger verbreitet als die beiden Erstgenannten.
https://www.schwarzwaldverein-muellheim-badenweiler.de/workshop/ueberblick-ueber-outdoor-apps
MTB-Routen: Trail-Schwierigkeitsgrade, Untergrundbeschaffenheit (z. B. Singletrails, Schotter, Asphalt), Steigungen, und Abfahrtsstrecken, während Apps oft Flowtrails, Bike-Parks, und technische Passagen hervorheben.
Wanderrouten: Gehzeiten, Höhenmeter, Wegmarkierungen, und landschaftliche Highlights, wobei Apps häufig Aussichtspunkte, Rastplätze, und familienfreundliche Optionen in den Vordergrund stellen.
Gemeinsamkeiten: Nutzung von Offline-Karten, Live-Tracking, und Community-Bewertungen
Strava (Fitness-Tracking-App) ist ein soziales Netzwerk zum internetbasierten Tracking sportlicher Aktivitäten, wie Radfahren, Joggen, Schwimmen, Skifahren, Rudern und Krafttraining. Betrieben wird es vom gleichnamigen Unternehmen mit Sitz in San Francisco. Im Jahr 2017 wurden 136 Millionen Läufe hochgeladen, die zusammen eine Strecke von über 1,1 Milliarden Kilometer ergaben.
1. Technische Herausforderungen
Akkulaufzeit: Dauerhaftes GPS-Tracking und Display-Nutzung saugen den Akku schnell leer → Powerbank notwendig.
Mobilfunkabhängigkeit: Viele Apps benötigen Online-Verbindung für Kartenupdates oder Routing; offline-Karten müssen vorher geladen werden.
GPS-Signal: In Schluchten, dichten Wäldern oder Gebäuden ungenau bzw. ganz weg.
Geräteleistung: Alte Smartphones oder begrenzter Speicher stoßen bei großen Offline-Karten an ihre Grenzen.
2. Bedienung & Nutzerfreundlichkeit
Komplexität: Manche Apps (z. B. OsmAnd, Locus Map) bieten extrem viele Funktionen – Anfänger sind leicht überfordert.
Uneinheitliche Bedienoberflächen: Unterschiedliche Logik je nach App erschwert den Vergleich.
Update-Probleme: Änderungen in Apps (Layout, Abo-Modelle) verwirren Nutzer und erfordern regelmäßiges Umlernen.
3. Inhaltliche & Daten-Herausforderungen
Kartenqualität: Nicht alle Karten sind gleich aktuell oder präzise (z. B. Wegeänderungen, gesperrte Routen).
Layer-Vielfalt: Nutzer müssen verstehen, welche Layer für welche Aktivität geeignet sind (Topo vs. Satellit vs. Fahrradnetz).
Datenformate: GPX, KML, FIT etc. sind nicht immer kompatibel zwischen verschiedenen Apps.
4. Datenschutz & Sicherheit
Standortfreigabe: Viele Apps sammeln Standortdaten oder veröffentlichen Touren automatisch in der Community.
Persönliche Sicherheit: Live-Tracking ist praktisch für Rettung, kann aber bei falschen Freigaben auch missbraucht werden.
Abhängigkeit von Technik: Gefahr, sich zu stark auf App-Navigation zu verlassen und klassische Orientierung (Karte/Kompass) zu verlernen.
- Jedes Profil passt die Routenberechnung an die typischen Anforderungen der Aktivität an (z. B. Vermeidung von Treppen für Radfahrer, bevorzugte Trail-Netzwerke für MTB).
- Nutzer können oft zwischen mehreren Unterkategorien wählen (z. B. „Genusswandern“ vs. „Alpinwandern“).
(Filtermöglichkeiten: Distanz, Höhenmeter, Gehzeit und Schwierigkeitsgrad).
Wandern
- Fokus auf zu Fuß zurückgelegte Strecken, meist auf markierten Wegen oder Pfaden.
- Berücksichtigt Parameter wie Distanz, Höhenmeter, Gehzeit und Schwierigkeitsgrad.
- Ideal für Touren in Mittelgebirgen (z. B. Schwarzwald, Vogesen) und Hochgebirgen (Alpen).
- Apps wie Komoot, Outdooractive oder Bergfex bieten spezifische Filter für Wanderrouten, inkl. Themenwegen (z. B. Kultur, Natur) und Konditionsanforderungen.
Mountainbiking (MTB)
- Spezialisiert auf Routen für Mountainbikes, oft mit Fokus auf Trail-Netzwerke, Singletrails und technische Passagen.
- Unterscheidet zwischen Genuss-, Sport- und Extremrouten; berücksichtigt Steigungen, Untergrund (z. B. Waldboden, Schotter) und Trail-Schwierigkeit (S0–S5).
- MTB-spezifische Navigation warnt vor unpassierbaren Hindernissen oder Sperrungen.
- In Apps wie Komoot oder Outdooractive werden MTB-Routen separat von Rennrad- oder Trekkingradrouten geführt.
Wie Aktivitätsprofile wirken:
https://umap.openstreetmap.de/de/map/musbachquelle_112526#14/47.7961/7.6699
https://www.koordinaten-umrechner.de/decimal/51.000000,10.000000?karte=OpenStreetMap&zoom=7
https://www.schwarzwaldverein-muellheim-badenweiler.de/workshop/start/routen-karte#c1902
Hinweis zu GPS-Koordinaten: Anwendung bei Koordinaten der Trekking-Camps im Schwarzwald: https://trekking-schwarzwald.de/
Karte
Routen aus unterschiedlichen Apps mit versch. Aktivitätsvorgaben:
- MTB, Wandern, Rennrad, Pferd, Gravelbike
- zu einem geografischen Punkt (Musbachquelle)
- Apps wählen zuverlässig Wege aus dem vorh. Wegenetz (teilweise nur markiert)
- Strecke führt für alle Aktivitäten bergauf!
- Dunkelblaue Route MTB durch Alten Mann!
- Rennrad über Schotterwege!
→ Wie bilden Apps eine Route?
- Eingabe von Start/Ziel (+ Filter) → App schlägt optimierte Route vor.
- Route aufzeichnen
- UGC (Nutzergenerierte Inhalte) filtern
- Aufgezeichnete GPX-Tracks (z. B. von Freund:innen oder Vereinen) werden 1:1 gefolgt
- Algorithmus generiert Grundroute + manuelle Anpassung (Einfügen von Wegepunkten)
- Apps bieten kuratierte Sammlungen z.B. "Via Alpina" in Outdooractive
- Anpassung der Routen während Tour wg. Wetter, Umleitungen usw. (Gaia)
- Präzise Koordinateneingabe für Rettungseinsätze oder militärische Navigation
Google Maps wird für Wandern und MTB deutlich seltener genutzt, da es keine spezifischen Outdoor-Features (z. B. Höhenprofile, Offline-Topo-Karten) bietet. Die Nutzung beschränkt sich meist auf Anfahrtswege zu Startpunkten oder Stadtnahe Spaziergänge. Für MTB ist Google Maps aufgrund fehlender Trail-Daten kaum relevant.
Darstellung in 4 versch. Apps.
Aktueller Standort → Sattelplatz 47.8235, 7.6915
Punkt-zu-Punkt-Navigation
Dabei werden Faktoren wie Wegbeschaffenheit, Steigung, Distanz und Höhenmeter berücksichtigt.
→ Müssen keine markierten Wanderwege sein.
→ Flexibilität unterwegs: Wegpunkte neu setzen, verschieben, App berechnet aktualisierte Route.
- Maschinelles Lernen ist das Trainieren eines mathematischen Modells mit Daten, das Daten automatisch auswerten kann.
- UGC = Community-Inhalte (Touren, Tipps, Bewertungen, Fotos …)
- ~50 % der Routenempfehlungen in Komoot basieren auf ML-Algorithmen (Stand 2025).
- Outdoor- und Reisebranche investiert stark in mobile UGC-Tools (z. B. für Trail-Bewertungen).
- Beispiel Komoot: ML-Algorithmen analysieren Nutzerbewertungen und GPS-Daten, um Routen zu optimieren.
- Kuratierung: ML filtert irrelevante oder falsche UGC-Inhalte (z. B. gesperrte Trails).
- 95 % der Nutzer verlassen sich auf UGC (z. B. Touren von anderen Nutzern).
- 10 Mio.+ Nutzerinhalte (Touren, Fotos, Bewertungen).
- 6,08 Mrd. USD (2023) → 49,5 Mrd. USD (2032, CAGR: 26,24 %).
Aktueller Standort→Sattelplatz (Hütte)
https://umap.openstreetmap.de/de/map/burgerhaus-sattelplatz_117429#14/47.8235/7.6915
→ Algorithmus-basierte Routenplanung
- Unterschiedliche Routing-Algorithmen und Kartenquellen
- Unterschiedliche Gewichtung verschiedener Faktoren
(z. B. kürzeste Distanz vs. einfachster Weg, Steigung, Wegearten, usw.) - Nutzerdaten (User Generated Content, UGC)
- Unterschiedliche Benutzeroberflächen/Menuanzeigen
- Unterschiedliches Kartenmaterial
„Navigieren“ ist aktiv
- Anweisungen zum Abbiegen
- Sprachansagen u. Pfeile
- Neuberechnung der Route abhängig vom Kartenmaterial (wenn kein alternativer Weg existiert, dann gibt es nur diesen Weg).
- Mobilfunknetzt muss vorhanden sein
- Beim Online-Routing erfolgt die Routenberechnung auf dem Server des Routing-Diensts: Deine GPS-Position sowie die Koordinaten des Ziels werden übers Netz verschickt und die berechnete Route wird zurück aufs Phone gesendet. Du benötigst dafür (vor allem bei ständiger Neuberechnung) eine stabile mobile Internetverbindung.
- Beim Offline-Routing erfolgt die Routenberechnung lokal auf dem Smartphone. Routingfähiges Kartenmaterial sollte unbedingt im Vorfeld deiner Tour heruntergeladen werden.
- Achtung: Nicht alle Navi-Apps beherrschen die Routenberechnung ohne Internetverbindung, selbst wenn (wie bei Komoot) Offline-Karten downloadbar sind. Am besten du testest die Routenberechnung im Flugzeugmodus.
Bei der Aufzeichnung einer Route (Tracking) durch Outdoor-Apps wie Komoot, Garmin Connect, Strava oder andere GPS-basierte Tools wird grundsätzlich die tatsächlich zurückgelegte Route dokumentiert – unabhängig von Community-Beiträgen oder vorgeschlagenen Routen.
Routen aus der Vergangenheit!
Outdoor-Apps wie Komoot und Outdooractive bieten Filter für Routenplanung (Schwierigkeit, Distanz, Höhenmeter).
Outdoor-Apps bieten eine Vielzahl von Filterfunktionen, um Routen und Touren nach individuellen Bedürfnissen zu planen.
Hier erfolgt keine Neuberechnung bei Abweichen von der vorgegebenen Route!
Der aktuelle Standort wird mit einem Zielpunkt (Blauen) verbunden. Die App hat automatisch nach ihren Algorithmen und Gewichtungen eine Route angelegt. Die Strecke kann geändert werden, wenn Wegpunkte hinzugefügt werden.
Die App berechnet die Strecke neu.
Wandern: https://www.schwarzwaldverein-tourenportal.de/de/tour/wanderungen/muellheim-buergerhaus-blauen/330257696/?share=%7E33bbzvtn%244osspxi4
MTB: https://www.schwarzwaldverein-tourenportal.de/de/tour/mountainbike/buergerhaus-hochblauen-mtb/331746931/?share=%7E33upswhn%244ossxcvc
Oder
Marktplatz → Kalte Küche
Marktplatz 47.80623, 7.62929
Kalte Küche 47.76339, 7.68547
https://umap.openstreetmap.de/de/map/burgerhaus-blauen-u-hirschmatt_114110#14/47.7925/7.6652
Wenn Sie in Komoot einen Wegpunkt setzen, ist dies nur ein Ankerpunkt. Der Algorithmus verbindet diesen Punkt mit dem nächsten in einer für Sie optimierten Weise. Die Route weicht daher oft von einer direkten GPX-Route ab, die in einer anderen App erstellt wurde, welche diese speziellen Kriterien nicht berücksichtigt.
Ergebnis:
- Outdooractiv: Volle Kontrolle über Wegpunkte und Routenverlauf
- Komoot: Wegpunkt auf Karte anlegen; Wegpunkte = Routenanker zur Steuerung des Algorithmus
- Aggressive Optimierung nach Wegebeschaffenheit, Fitnesslevel und Community-Highlights.
Waypoints in Komoot hier: Tabelle über Routenanker
Ohne Zwischenpunkte Jungfernbrünnle + Hirschmatthütte!
https://umap.openstreetmap.de/de/map/auf-dem-stalten-blauen_115960#14/47.7766/7.6684 https://umap.openstreetmap.de/de/map/staltenblauen_120280#15/47.7735/7.6665
Auf dem Stalten (47.7765, 7.63567)
Startpunkt verlegen
Mit Zwischenpunkten = Hybride Routenplanung
Stalten → Jungfernbrünnle → Hirschmatt → Blauen
→ Brandenkopf Westwegroute nach Süden
→ GPX-Daten Westweg als Ausgangsgrundlage
https://hiking.waymarkedtrails.org/#route?id=62900&type=relation
→ Gemeinschaftsarbeit
- Anfahrt mit Zug MH → Oberharmersbach → Brandenkopf
- Outdooractiv, SWV, Mapy, Locus Map, Komoot
- Strecke anlegen, Übernachtungsmöglichkeiten finden
- Optimierungen, Straßen meiden
- Distanzen, Höhenmeter ↑↓, Wegearten, Oberflächen, Rettungspunkte, Tagesetappen, Abkürzungen
- Export/Import GPX
- Reale Hm?
Im Falle eines Notrufs über die Telefonnummer 112 kann der Leitstelle bei der Übermittlung des Notfallortes der Standortname des nächsten Wegweisers genannt werden. Die Leitstellen greifen über ein Online-Tool auf die Standortdaten zu.
Notfallfunktionen in Outdoor-Apps
Live-Tracking von Outdoor-Aktivitäten ohne Mobilfunknetz
Live-Tracking
→ https://support.google.com/maps/answer/15437054?hl=de&co=GENIE.Platform=Android
→ https://support.komoot.com/hc/de/articles/360057712031-Live-Tracking-Teile-deinen-Live-Standort
→ https://www.outdooractive.com/de/knowledgepage/wie-du-deinen-standort-mit-buddybeacon-teilst/46204053/
→ https://faq.whatsapp.com/480865177351335/?locale=de_DE&cms_platform=android
https://www.outdooractive.com/de/knowledgepage/touren-und-karten-offline-speichern/37514067/
https://support.komoot.com/hc/de/articles/360023078891-Komoot-offline-verwenden
Offline-Karten:
Speicherbedarf: Topo-Karten für die Alpen benötigen oft 1–2 GB.
Aktualisierung: Mindestens 1x pro Saison prüfen (z. B. vor der Wandersaison).
Topografischen Karten
Kartenmaterial wird in der Signatur- und Symboldarstellung von Land zu Land unterschiedlich gehandhabt.
Topografische Karten gibt es in unterschiedlichen Detailstufen und Darstellungen (selbst innerhalb einer App).
Vergleich: https://map.geo.admin.ch/
Die größte Abhängigkeit besteht von den nationalen Kartographieämtern (z. B. in Deutschland die Landesvermessungsämter, in Österreich das BEV). Jedes Land legt seine eigenen Legenden und Musterblätter fest, die die exakte Form, Größe und Farbe der Signaturen definieren.
Beispiel Vegetation: Die Farbe Grün ist zwar international für Vegetation konventionell (Brauntöne für Boden/Höhenlinien, Schwarz für Grundriss/Schrift). Aber das Muster innerhalb der grünen Fläche (z. B. für Nadelwald vs. Laubwald, Moor oder Heide) kann von Land zu Land unterschiedlich sein.
Beispiel Felsen/Geröll: Die Symbole für Felsblöcke, Geröllfelder oder Schutthalden variieren stark in ihrer geometrischen Form und Dichte. Ein Schweizer Symbol für Schutt kann anders aussehen als ein deutsches.
→ Topografische Karten nicht gleich topografische Karten!
→ kein automatischer Abgleich zw. Geoportalen und OSM!
→ Unterschiede in der Aktualität der Karten→ Unterschiedliche Darstellungen und Signaturen
Offizielle Quellen
LGL = Landesamt für Geoinformationen
BKG = Bundesamt für Kartographie und Geodäsie, DE
BEV = Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen AT
Swisstopo.ch = Eidgenössische Vermessungsdirektion CH
ING.fr = Institut national de l'information géographique et forestière
ING.es = www.ign.es/web/ign/portal; www.topo-gps.com/de/topographische-karte-von-spanien/
Auto/Pkw
Cloud-basierte Navigation: Immer mehr Hersteller setzen auf Echtzeitdaten aus der Cloud, um Staus, Baustellen und Wetterbedingungen direkt in die Routenplanung einzubeziehen.
Hybridkarten: Kombination aus lokal gespeicherten Daten (für Offline-Nutzung) und Online-Updates für maximale Aktualität.
3D- und HD-Karten: Für autonomes Fahren werden hochauflösende 3D-Karten benötigt, die präzise Informationen über die Umgebung liefern.
HERE Technologies: Ursprünglich als Navteq bekannt, liefert HERE Karten für viele Automobilhersteller und ist besonders in Europa und Nordamerika verbreitet. HERE-Karten werden oft in eingebauten Navigationssystemen von Marken wie BMW, Audi, Mercedes-Benz und anderen verwendet.
TomTom: Ein weiterer großer Anbieter, der sowohl eigene Navigationsgeräte als auch Kartendaten für andere Hersteller (z. B. Renault, Mazda, Volkswagen) bereitstellt. TomTom ist bekannt für präzise Verkehrsdaten und spezielle Karten für autonomes Fahren.
Google Maps: Wird zunehmend in modernen Fahrzeugen über Android Auto oder direkt in das Infotainmentsystem integriert. Die Daten stammen aus einer Kombination von Satellitenbildern, Nutzerfeedback und Straßenaufnahmen.
Apple Maps: Wird über Apple CarPlay in Fahrzeuge eingebunden und nutzt unter anderem Daten von TomTom.
OpenStreetMap (OSM): Eine offene, gemeinschaftlich gepflegte Kartendatenbank, die von einigen Herstellern (z. B. Tesla) und Apps genutzt wird.
- Bürgerhaus - Landhaus Langeck = 21,4 km
- UTM - Landhaus Langeck – Zum Goldenen Adler= 26,3 km
- Zum Goldenen Adler – Sonne, St. Peter = 15,1 km - 32 T 421376 5309296
- Sonne – Hotel Gasthof Zum Ochsen, Marktplatz 9, Furtwangen i. S. (Ü) = 19,4 km -
- Zum Ochsen - Il David = 22,7 km
- Il David – Hotel Sailer = 20 km
- UTM 32 T 409976 5299411
- Dezimalgrad 47.841738, 7.796838 (WGS84 = World Geodetic System 1984)
- MGRS 32T MT 09976 99411
Aufgabe:
Mehrtagestour von Müllheim nach Rottweil erstellen:
125 km, ↑ 3.626 hm ↓ 3.299 hm, T2 schwer
→ Übernachtungsmöglichkeiten
→ Etappen u. Zwischenstationen festlegen
→ ÖPNV Rückfahrt
https://www.geoplaner.de/ + Geo-Konverter
- Bürgerhaus - Landhaus Langeck = 21,4 km
- Landhaus Langeck – Zum Goldenen Adler= 26,3 km
- Zum Goldenen Adler– Sonne, St. Peter = 15,1 km
- Sonne – Zum Ochsen = 19,4 km
- Zum Ochsen - Il David = 22,7 km
- Il David – Hotel Sailer = 20 km
Mehrtageswanderungen durch die Vogesen heißt:
- Wo starte ich und wie komme ich an den Startpunkt? ÖPNV?
- Etappenlängen? Limit für Höhenmeter?
- Wo kann/muss ich übernachten? Infos zu Übernachtungen?
- Welche App liefert mir die besten Infos über diese Region? Internet? Tourismusbüros?
- Benötige ich zusätzliches Kartenmaterial?
Wanderwege in Europa
https://hiking.waymarkedtrails.org/#?map=14.0/48.1489/7.1287
https://www.schwarzwaldverein-muellheim-badenweiler.de/workshop/ressourcen/links-zur-wanderseiten
im Elsass:
z.B. Elsässer Burgenweg / Chemin des Châteaux forts d'Alsace CCFA
Offizielle Länge: 450 km, 26 Etappen
Betreiber: Châteaux forts d'Alsace; Club vosgien, angelegt 2016
https://www.chateauxfortsalsace.com/fr/etape_type/chemin-des-chateaux-alsace/
https://hiking.waymarkedtrails.org/#route?id=4580796&type=relation&map=8.0/47.724/7.4818
Visorando (FR) https://www.visorando.com/randonnee-haut-rhin.html
beruht auf den sehr präzisen IGN-Karten (https://www.ign.fr/)
Mapy (CZ) https://mapy.com/de
Detailreiche App mit Offlinekarten; Direktlinks zu Restaurants, Fermen u,. Unterkünften!
OsmAnd+ https://osmand.net/
enthält für die Vogesen das komplette Paket der markierten Wanderwege des Club Vosgien offline.
ÖPNV:
Bus nach Orbey, Centre de Secour
Wie kann ich die Koordinaten ermitteln?
Aufgaben:
→ ÖPNV-Verbindungen für Fr 08.05.2026
→ Route mit Stationen festlegen
→ Entfernungen zwischen den Stationen, Gehzeiten und Höhenmeter ermitteln
- Orbey – l‘Etang du Devin = 7,9 km
- l‘Etang du Devin – Auberge le Pied = 23 km
- Auberge le Pied – Gaschney = 4,1 km
- Gaschney – Munster = 8 km
Komoot
43 km, +1.290m, -1.400m, schwer
Outdooractive
https://www.outdooractive.com/de/route/wanderung/elsass/ws-swv-3/329276435/?share=%7E33ofsxme%244ossd3ej
Ergänzen um Adressen, Telefonnummern usw.
Gegenüber den Mittelgebirgen mit Anforderungen T1-T2, sehr selten und vereinzelt Stellen mit T3, sind die Alpen bezüglich der Schwierigkeitsgrade nach oben offen.
Bergwandern enthält ab T4 bereits Elemente des 1. Klettergrades und des leichten Grades von Hochtouren.
Für Wanderwege in den Alpen gibt es unterschiedliche Arten der Wegemarkierung!
Je nach Land u. Bundesland werden versch. Wegemarkierungen benutzt.
Tirol verwendet nur rot und schwarz.
Vorarlberg + Allgäu verwenden die gleichen Farben.
Quelle:
https://www.schweizer-wanderwege.ch/de/wissen/signalisation/wegkategorien
Bergwegeklassifikation DAV
Talwege (nicht in der Klassifikation, T1): Talnahe, breite, einfach zu begehende Wege ohne Absturzgefahr. Meist nicht vom Alpenverein gepflegt und beschildert.
Einfache Bergwege (blau, T2) sind überwiegend schmal, können steil angelegt sein und weisen keine absturzgefährlichen Passagen auf.
Mittelschwere Bergwege (rot, T3) sind überwiegend schmal, oft steil angelegt und können absturzgefährliche Passagen aufweisen. Es können zudem kurze versicherte Gehpassagen (z. B. Drahtseil) vorkommen.
Schwere Bergwege (schwarz, T4–T6) sind schmal, oft steil angelegt und absturzgefährlich. Es kommen gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen vor, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unbedingt erforderlich.
Welche App für welche Region?
Welches Kartenmaterial, welche Layer benötige ich?
https://www.mountainmaps.it/de/
www.sac-cas.ch – Übernachtungen
Stationen
- Obergurgl (Bus)
- Ramolhaus (Ü)
- Picardbrücke
- Langtalereckhütte (Ü)
- Langtalerjoch
- Stettiner Hütte (Ü)
- Johannesscharte
- Lodnerhütte (Ü)
Hinweise:
- Alpenvereinaktiv/Outdooractive
- Hüttenlayer einblenden
- Wechsel der Aktivitätenlayer
- Wechsel zu einzelnen Kartenlayern
Piccard-Brücke: https://www.youtube.com/watch?v=rksUGpyyFHc
Verwendetes Kartenmaterial:
Outdooractiv, Kompasskarte Wanderkarte.
Mit dem eingeblendeten Layer “Fotos” war der erste Hinweis auf die Steighilfe auf dem Langtalerjoch zu finden. Erst eine genauere Recherche erbrachte Infs zu Schwierigkeitsgrad, Geländebeschaffenheit usw.
Langtal: kein Mobilfunkempfang!
1. Weg von der Langtalereckhütte zum Langtalerjoch (Nordseite)
Charakteristik: Anspruchsvoller Aufstieg, zum Teil weglos oder schwer erkennbare Wegspuren im Block- und Schrofengelände.
Markierung: Die Nordseite gilt tendenziell als gut markiert (kann aber variieren).
2. Langtalerjoch
Schlüsselstelle: Der direkte Aufstieg zum Langtalerjoch (3.035 m je nach Quelle/Karte) ist die Schlüsselstelle. Es gibt dort eine ca. 50 Meter lange "Leiter" aus Kanthölzern an Stahlseilen, die hochgestiegen werden muss. Am Ende der Leiter (oder in der Nähe) kann ein kurzes Stück über ein Blockfeld und eine kurze Stufe mit Hilfe eines Stahlseils überwunden werden.
Schwierigkeit: Erfordert Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im hochalpinen Bereich.
3. Weg vom Langtalerjoch zur Stettiner Hütte (Südseite)
Charakteristik: Steiler Abstieg über Schrofengelände.
Markierung/Zustand: Die Südseite gilt oft als nicht unterhalten und die Markierungen können schwieriger zu finden sein, besonders bei schlechter Sicht.
Schlüsselstelle: Es muss eine Rinne durch ein Felsband gefunden werden. Diese Stelle ist mit einem Fixseil/Stahlseil versichert.
Schwierigkeit: Erfordert ebenfalls hochalpine Erfahrung und gutes Orientierungsvermögen. Der Abstieg ist anspruchsvoll.
Die angegebenen Gehzeiten sind Orientierungswerte.
Über Rückmeldungen und Rückfragen freue ich mich ganz besonders, denn sie sind wichtig für den Austausch und die Weiterentwicklung.